Ist Ihre Domain vor E-Mail-Fälschung geschützt?
Prüfen Sie in 10 Sekunden, ob Kriminelle in Ihrem Namen Mails verschicken können.
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Ideal als eigenständiger Sicherheits-Baustein
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Ob fehlende Notfallpläne, unsichere Passwörter oder ungeschulte Mitarbeitende: Wir helfen Ihnen, Sicherheitslücken zu schließen, Risiken zu minimieren und Ihr Unternehmen nachhaltig zu schützen.
Häufige Fragen zu DMARC
Was ist DMARC?
DMARC (Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance) ist ein E-Mail-Sicherheitsstandard, der auf SPF und DKIM aufbaut. Er verhindert, dass Kriminelle Absenderadressen Ihrer Domain fälschen können. Konkret:
- Empfangende Server prüfen, ob eine E-Mail wirklich von Ihrer Domain kommt
- Nicht-autorisierte Mails werden abgewiesen oder in Spam verschoben
- Sie erhalten Reports, wer in Ihrem Namen versucht E-Mails zu senden
DMARC ist seit Februar 2024 für Gmail- und Yahoo-Absender ab 5.000 Mails/Tag verpflichtend.
Was ist der Unterschied zwischen SPF, DKIM und DMARC?
SPF, DKIM und DMARC sind drei zusammenwirkende Sicherheitsprotokolle, die jeweils einen anderen Teil der E-Mail-Absicherung übernehmen:
- SPF (Sender Policy Framework): Legt fest, welche Server E-Mails im Namen Ihrer Domain versenden dürfen. Funktioniert wie eine Gästeliste.
- DKIM (DomainKeys Identified Mail): Signiert jede E-Mail digital, damit Empfänger prüfen können, ob die Nachricht unterwegs verändert wurde. Funktioniert wie eine Unterschrift.
- DMARC: Verbindet SPF und DKIM und bestimmt, was mit Mails passieren soll, die eine der Prüfungen nicht bestehen.
Erst alle drei zusammen bieten vollständigen Schutz vor Absenderfälschung und Phishing.
Warum ist DMARC wichtig?
Ohne DMARC können Kriminelle problemlos E-Mails im Namen Ihrer Domain versenden – von gefälschten Rechnungen über Phishing an Ihre Kunden bis hin zu CEO-Fraud. DMARC ist heute nicht nur Sicherheits-Best-Practice, sondern in vielen Fällen bereits verpflichtend.
Konkrete Gründe:
- Reputationsschutz: Ohne DMARC riskieren Sie Imageschäden, wenn Ihre Domain für Betrugsversuche missbraucht wird
- Zustellbarkeit: Seit Februar 2024 verlangen Gmail und Yahoo DMARC für Absender ab 5.000 Mails/Tag – seit Mai 2025 gilt dasselbe auch für Microsoft Outlook.com
- Compliance: Rahmenwerke wie NIS-2 und DSGVO fordern angemessene technische Schutzmaßnahmen für E-Mail-Kommunikation
Wie kann ich prüfen, ob meine Domain durch DMARC geschützt ist?
Mit unserem kostenlosen DMARC-Checker prüfen Sie in wenigen Sekunden, ob Ihre Domain aktive DMARC- und SPF-Einträge hat. Geben Sie einfach Ihre Domain (z. B. firma.de) im Feld oben ein und klicken Sie auf „Jetzt prüfen".
Das Tool zeigt Ihnen sofort:
- Ob ein DMARC-Eintrag vorhanden ist
- Ob ein SPF-Eintrag korrekt konfiguriert ist
- Die konkreten Inhalte Ihrer DNS-Einträge
Alternativ können Sie die DNS-Einträge Ihrer Domain manuell in Ihrem Provider-Panel oder per nslookup prüfen – der Checker ist aber deutlich schneller und benötigt keine technischen Kenntnisse.
Was bedeutet ein DMARC-Record (p=none, p=quarantine, p=reject)?
Der p=-Wert im DMARC-Record legt fest, was mit E-Mails passieren soll, die die Authentifizierung nicht bestehen. Es gibt drei Stufen:
- p=none – Nur Monitoring. Fehlgeschlagene Mails werden normal zugestellt, Sie erhalten aber Reports über Missbrauchsversuche. Bietet noch keinen aktiven Schutz.
- p=quarantine – Verdächtige Mails werden in den Spam-Ordner verschoben. Erster echter Schutz.
- p=reject – Fehlgeschlagene Mails werden komplett abgewiesen. Vollständiger Schutz vor Domain-Spoofing.
Empfohlener Weg: Starten Sie mit p=none für 2–4 Wochen, werten Sie Reports aus, korrigieren Sie fehlende Konfigurationen, wechseln Sie dann zu p=quarantine und schließlich zu p=reject.
Kann ich DMARC selbst einrichten oder brauche ich einen Dienstleister?
Technisch versierte Administratoren können DMARC selbst einrichten – der DNS-Eintrag ist in wenigen Minuten erstellt. Die eigentliche Herausforderung liegt aber in drei Bereichen:
- Vollständige Sender-Erkennung: Wenn Sie Drittanbieter wie CRM-Systeme, Newsletter-Tools oder Ticket-Systeme nutzen, senden diese oft ebenfalls E-Mails in Ihrem Namen. Werden diese nicht sauber autorisiert, blockiert DMARC legitime Mails.
- Report-Auswertung: DMARC liefert regelmäßige Reports – diese müssen ausgewertet und interpretiert werden.
- Stufenweise Enforcement: Der Wechsel von
p=nonezup=rejecterfordert Erfahrung, sonst blockieren Sie versehentlich echte Firmen-Mails.
Für Unternehmen empfehlen wir die Einrichtung durch einen Dienstleister – das vermeidet Ausfälle und spart wochenlange Feinjustierung.
Speichert der DMARC-Checker Daten?
Nein. Unser DMARC-Checker speichert weder Ihre eingegebene Domain noch die Prüfergebnisse. Die Abfrage läuft direkt in Ihrem Browser über öffentliche DNS-Server (Google und Cloudflare) – auf unseren Systemen wird nichts gespeichert.
Sie können den Check anonym und beliebig oft durchführen. Es ist keine Registrierung, keine E-Mail-Adresse und keine Anmeldung erforderlich.